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Kurt Lewin


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Kurt Lewin

Biografie

Beruflicher Werdegang

Bereits im Jahre 1917 veröffentlichte er in der „ Zeitschrift für angewandte Psychologie“ einen bedeutenden Artikel mit dem Titel „Kriegslandschaft“, welcher schon erste Ansätze für seine spätere bahnbrechende Feldtheorie zeigte.

Nach Kriegsende arbeitete Kurz Lewin zunächst wieder am Berliner Institut u. a. mit Hans Rapp zusammen. Er ist in dieser Zeit als Privatdozent und Hochschullehrer tätig. 1920 veröffentlichte er das Buch „Die Sozialisierung des Taylorsystems“

In den 1920er Jahren nahm er eine Lehrtätigkeit an der Berliner Friedrich-Wilhelm-Universität aus, wo er bis 1933 blieb. Mit seinen Kollegen Kurt Koffka, Wolfgang Köhler und Max Wertheimer gründete er die Berliner Schule der Gestaltpsychologie.

Im Jahre 1926 widmete er sich den Untersuchungen zur Handlungs- und Affektpsychologie und veröffentlicht zu diesem Thema Artikel in der Zeitschrift „Psychologische Forschung“.

1931 veröffentlichte er die Arbeit „Die psychologische Situation bei Lohn und Strafe“, in wqelcher er Erziehungsprobleme erstmals feldtheoretisch betrachtete.Ein Jahr später folgte das Werk „Der Übergang von der Aristotelischen zur Galileischen Denkweise in Biologie und Psychologie“.

Die politische Lage in Deutschland führt schließlich dazu, dass er als Jude das Land verlassen muss und in die USA emigriert. Er hatte schon im Jahre1932 durch eine halbjährige Gastprofessur an der Stanford University einige Kontakte in die Staaten geknüpft. Ab 1933 wohnte er dann fest in den USA und arbeitete zunächst an der Cornell University in Ithaca. Ab 1935 war er an der University of Iowa als Professor für Kinderpsychologie tätig, wo er insgesamt 9 Jahre blieb.

1936 veröffentlichte er die „Grundzüge der topologischen Psychologie“. Dieses Werk erscheint in Deutschland erst 1969. 1937 bis 1938 untersuchte er die Wirkungen von Führungsstilen auf die Gruppenatmosphäre

Ab 1944 arbeitete er Massachusetts Institute of Technology. Am 12.02.1947 stirbt er an den Folgen eines Erzinfarktes in Newtonville im recht jungen Alter von nur 56 Jahren. Er galt zu dieser Zeit als einer der bedeutendsten Psychologen der Welt.


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