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Kurt Lewin


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Kurt Lewin

3-Phasen-Modell

Definition und Erklärung

Das 3-Phasen-Modell , welches von Kurt Lewin begründet wurde, ist ein simples Modell für soziale Veränderungen in einer Gesellschaft. Dieses Modell entstand dadurch ,dass er während des Zweiten Weltkrieges nach seiner Emigration in die USA herausfinden wollte, wie die sozialen Konflikte in Deutschland gelöst werden könnten und sich das Land nach Kriesgende in Richtung Demokratisierung bewegen könnte. Er war letztendlich der Auffassung, dass dieser Schritt von der alten Welt in die neue Welt nur mit einer Umerziehung, also "zum Glück zwingen" erfolgen könnte. Er setzte da auf die Gruppendynamik, also auf Einstellungsänderungen von feindlicher Haltung zu freundlicher Haltung gegenüber dem neuen System.

Nach seinem Phasenmodell erfolgen die Veränderungen in gesellschaftlichen Gruppen immer in drei Phasen, die er mit Auftauen, Bewegen und Einfrieren beschrieb. In der Phase des Auftauens erfolgt zunächst die Vorbereitung auf die Veränderungen, wie z. B. Analysen, Information und Diskussionen. In der Phase "Bewegen" werden schließlich tatsächliche Änderungen auch durchgeführt. Dies erfolgt durch Verantwortungsübernahme, Trainieren und Überwachen der Prozesse. Unter der dritten Phase, dem "Einfrieren" versteht Lewin die Umgewöhnung, der neue Prozess muss natürlich wirken. Es soll durch Stabilisierung erreicht werden, dass ein Rückfall in die alten Strukturen und Verhaltensweisen vermieden werden kann.

Das 3-Phasen-Modell hat heute auch auf die Wirtschaftswissenschaft großen Einfluss.

So sieht man heute Fähigkeit zur Veränderung eines Unternehmens in der wirtschaftswissenschaft als einen bedeutenden Erfolgsfaktor eines Unternehmens. Allerdings besteht überall dort, wo Menschen arbeiten, das Problem, dass Mitarbeiter Innovationen zunächt sehr skeptisch gegenüberstehen und gegen die Veränderungen oftmals Widerstand leisten, sei es aktiv oder auch passiv. steht dem Wandel, sobald er ihn persönlichAlso muss es den Unternehmen gelingen, den Mitarbeitern diese Ängste und Unsicherheiten zu nehmen. Es müssen also Anpassungen an die veränderten Rahmenbedingungen erfolgen. Man nennt dies in der wirtschaftswissenschaft auf "zielgerichtetes Change Management".


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